Stefan Beiten - About me

In aller Kürze

Stefan Beiten ist Jurist, Serienunternehmer, Filmproduzent, Businesscoach sowie Co-Autor einer eigenen Methodology. Er hat in München, Berlin, Los Angeles und Berkley studiert und ist Vater von drei Kindern. Er lebt abwechselnd in Berlin, Amsterdam und den USA. Mit seiner Investmentholding Argo Ventures hat er seit 1986 mehr als 20 Unternehmen auf zwei Kontinenten gegründet und 20 Investmentfonds mit mehr als 1,1 Mrd US$ Investmentsumme strukturiert und platziert. Dazu hat er mit seinem Unternehmen Greenlight Media mehr als 150 Episoden TV Animation und Welterfolge wie „Deep Blue“ und Planet Earth“ produziert. Seine Business Philosophie ist einfach: „Passion and Culture eat Strategy for Breakfast“

Als Entrepreneur hat Stefan Beiten große Erfolge erlebt und erhebliche Herausforderungen bestanden. Dazu gehörte es, seine Unternehmen durch die großen Weltwirtschaftskrisen 2001 und 2008 zu steuern, feindliche Übernahmen erfolgreich abzuwehren und sich dabei jedesmal wieder neu zu erfinden. Als aktiver Angel Investor war er an Erfolgen wie „Gate5/Nokia Maps“ beteiligt und mußte Enttäuschungen wie „Txtr“ akzeptieren. Aktuell konzentriert er seine operativen Company Builder-Aktivitäten im Venture Studio „Argopreneurs“, mit dem er zusammen mit jungen Co-Unternehmern und weiteren Digital Natives innovative Start-Up Unternehmen aufbaut sowie internationale Unternehmen berät. Die Partner sind aktuell von einer erfolgreichen Zukunft ihrer Start-Ups „Stegimondo“ und „Kardea“ sowie einem halben Dutzend weiterer Digitalunternehmen überzeugt.

Skills

Unternehmer100%
Business Consultant 90%
Filmproduzent75%
Jurist50%

Die ganze Geschichte

Stefan Beiten wurde als Sohn einer Unternehmerfamilie geboren. Schon früh entdeckte er seine Leidenschaft für das Unternehmertum: Bereits mit 16 Jahren wurde er der erste Fahrraddoktor Deutschlands und stieg schnell zum Leiter eines ganzen Teams von Klassenkameraden auf, die zu Kunden nach Hause kamen, um deren Fahrräder zu reparieren.

Mit 16 Jahren

Erster Fahrraddoktor Deutschlands

Mit 18 Jahren, während der 12. Klasse am Oskar-von-Miller Gymnasium in München, erreichte Stefan Beiten seine erste Umsatzmillion. Diese kam durch den Export von deutschen Autos nach Kalifornien zu Stande. Dort hatte er mit einem ehemaligen Klassenkameraden der dortigen High School eine Firma gegründet. Seine Anteile verkaufte Stefan später an seine Geschäftspartner.

Mit 18 Jahren

Erste Umsatzmillion mit dem Export deutscher Autos 

Parallel zum Abitur 1986 arbeitete Stefan Beiten die nächste Geschäftsidee aus: Nachts lötete er im Keller der elterlichen Wohnung die Platinen eines selbstgebauten Mischpult-Systems für DJs zusammen und verkaufte die Geräte nach der Schule. Die weitere Produktion wurde kurze Zeit später zugunsten des Abiturs eingestellt.

1986 

Abitur und Verkauf selbstgebauter Mischpult-Systeme

Direkt nach dem Schulabschluss machte Stefan seine Leidenschaft für Fotographie und Marketing zum Beruf. Er gründete 1986 die Werbeagentur Images, um sein Jura- und Geschichtsstudium an der Ludwig-Maximilian-Universität zu finanzieren. Die Agentur wuchs schnell auf über 20 Mitarbeiter heran und stand für innovative Werbekampagnen für Philip Morris und Radio 7. Zum 1. Staatsexamen verkaufte er die Agentur an seine Partner, um sich auf eine Karriere als Jurist vorzubereiten. Das Unternehmen ging schließlich in der DDB Gruppe auf.

1986

Gründung der Werbeagentur Images

Jura- und Geschichtsstudium an der Ludwig-Maximilian-Universität

Aus einem Kundenauftrag heraus entstand 1987 die Tochterfirma seiner Werbeagentur, die Firma „Syndicat de la Mode“. Diese setze als eine der ersten Spezialfirmen in Deutschland Textilien als Merchandisingartikel ein und wurde schnell zu den Größten ihrer Art in Deutschland. Mit Kunden von Armani bis BMW ist das Unternehmen bis heute erfolgreich am Markt tätig.

1987

Tochterfirma  „Syndicat de la Mode“, erste Spezialfirma für Merchandise-Artikel

Als Jurist ging Stefan Beiten 1993 nach Los Angeles zur Kanzlei Chrystie & Berle, und beriet Mandanten in der Filmindustrie bei Fragen der Finanzierung von Filmprojekten . Sein Dauermandat wurde die Restrukturierung der Investitionen der Credit Lyonnais, die Anfang der neunziger Jahre einen zweistelligen Milliardenbetrag in Hollywood verlor und auf einem Filmrechtestock von über 2.000 Titeln saß. Stefan Beiten strukturierte daraufhin für ein großes deutsches Medienunternehmen die Möglichkeit, mit diesem Filmrechtestock ein eigenes Filmstudio aufzubauen. Im Zuge dieses Mandates erwarb Stefan insbesondere umfangreiche Kompetenzen in der Filmfinanzierung, Restrukturierung und detaillierten Abläufen der internationalen  Filmbranche. Parallel studierte er außerdem vergleichende Rechtswissenschaft an der University of California in Los Angeles, Davis und Berkeley. Sein 1. juristisches Staatsexamen machte er schließlich 1995 in Berlin nach Fortführung seines Studiums an der Freien Universität.

1993

Kanzlei Chrystie & Berle in Los Angeles

Restrukturierung der Investitionen der Credit Lyonnais

Studium in Los Angeles und Berkley

1995

1. Juristisches Staatsexamen in Berlin

1996 wurde Stefan Beiten bei der Investmentbank ABN Amro Bank in London für Medienfinanzierung tätig. Im gleichen Jahr gründete er die Argo Ventures, zum damaligen Zeitpunkt noch private Investmentgesellschaft. Erstes Projekt war die Greenlight Media Filmproduktion. Mit dieser begann er die Produktion der Animationsserie Simsalagrimm, die er selbst als Autor nach einer Idee seiner Tochter Zoe entwickelt hatte. Die Finanzierung der Simsalagrimm wurde durch Stefan mit Hilfe einer für die deutsche Filmindustrie neuartigen Gapfinanzierungsstruktur gelöst. Diese überführte Parallelen aus der Immobilienfinanzierung zusammen mit dem Bankpartner Reuschel & Co in München in die Medienwelt. Stefan entschloss sich zudem zur Weiterführung seiner juristischen Karriere parallel zu seinen unternehmerischen Ambitionen und bekam seine Zulassung als Rechtsanwalt 1998 in Berlin, wo er inzwischen mit seiner Frau und Tochter lebte.

1996

Investmentbank ABN Amro Bank

Gründung Argo Ventures

Erstes Projekt der Greenlight Media GmbH: Simsalagrimm

1998 

Zulassung als Rechtsanwalt

Mit der Fertigstellung der Animationsserie Simsalagrimm auf der Basis der Grimm Märchen in 1999/2000 und dem daran anschließenden globalen Erfolg des Programmes entwickelte Stefan über seine Argo Ventures und zusammen der Greenlight Media für die Investmentbank Dresdner Kleinwort Benson den BAF Animationsfilmfonds mit einem Volumen von 168 Millionen DM. In 2001 konzipierte Argo Ventures daraufhin bereits den BAF II Nachfolgefonds mit einem Volumen von 240 Millionen DM, der ebenfalls wie der Vorgänger mit einer Garantie der Dresdner Bank ausgestattet wurde. Erste Übernahmeangebote wurden diskutiert, ein Börsengang nicht ausgeschlossen. „The Sky is the Limit“ war das Motto dieser Unternehmerzeit. In 2000 wurde auch seine 2. Tochter Lynn geboren.

2000

Entwicklung des BAF Animationsfilmfonds I und II, Gesamtvolumen 408 Mio. DM

 

2000 Geburt der 2. Tochter

Bald darauf war das unternehmerische Schönwettersegeln jedoch vorbei. In 2001/2002 gingen im Zuge der Dotcom- und Medien-Krise die Kirch Gruppe und die meisten anderen am Neuen Markt notierten Medienunternehmen unter. Die Banken zogen sich daraufhin aus der Finanzierung von Filmproduktionen schlagartig zurück, die Co-Produktionspartner des Filmfonds gerieten selbst in wirtschaftliche Schwierigkeiten und konnten als Folge ihre Co-Produktionsbeiträge nicht mehr erfüllen. Daraufhin verkaufte Greenlight Media nach harten Verhandlungen, aber mit großem Erfolg, ihre Beteiligung an dem Fonds in 2002 an den Fondsinitiator, die Dresdner Bank und ihre Investmentbank, der Dresdner Kleinwort Benson. Die Bank folgte damit nicht der von Greenlight Media favorisierten Strategie, sondern plante, stattdessen ihre gesamte Medieninvestitionen auf einer Plattform zusammenzuführen. Das Portfolio des geplanten BAF II Fonds ging, ebenfalls entgegen der Greenlight Strategie, zurück an den Produzenten John Williams. Dieser produzierte dann unter anderem die Welterfolge der Shrek Filmreihe, die nun dem Hollywood Studio und nicht dem BAF Fonds zu Gute kamen.

2001/2002 

Dotcom- und Medien-Krise

Verkauf von Beteiligungen and die Dresdner Bank

Argo Ventures führte daraufhin die Strategie der Greenlight Media alleine weiter. Nach einem kompletten Umbau des Geschäftsmodells und Reduzierung der Firma auf ein unternehmerisches Kernteam von wenigen Partnern und Mitarbeitern, kaufte Greenlight in 2003 den internationalen Filmvertrieb Peppermint mit einer Filmbibliothek von über 1.000 Titeln aus der Insolvenzmasse der Helkon Media AG. Dies ermöglichte der Greenlight im Folgenden den Ausbau ihrer internationalen Präsenz im Filmgeschäft und Kooperationen mit den Mediengiganten Dentsu und der Gaga Gruppe in Japan. Dazu produzierte Greenlight diverse internationale Dokumentations- und Animationsfilm- und Fernsehprojekte.

2002 heiraten Stefan und Juliane nach 10 Jahren Beziehung, 2003 wurde sein Sohn Jacob geboren.

2003

Kauf des internationalen Filmvertriebs Peppermint 

Produktion mehrerer Film- und Fernsehprojekte

 

Heirat und Geburt Sohn Jacob

In 2005 verhandelte, strukturierte und finanzierte Argo Ventures für die Greenlight Media einen revolutionären 5-Picture-Deal mit der BBC Worldwide zur Produktion von fünf kombinierten TV- und Kino-Naturfilmproduktionen. Zur Konzentration auf dieses Joint Venture wurde die Peppermint Beteiligung an das Management verkauft. Mit dem Konzept der Greenlight Media wurde der Naturdokumentarfilm auf die große Leinwand gebracht. Dadurch konnte die Kombination aus TV-Serie und Kinofilm mit Spin-Offs wie Live-Konzerten zu einem weltweiten Medien-Großereignis werden. Bereits das erste Projekt „Blue Planet“/“Deep Blue“ erzielte mit über US$30 Millionen Rekorde an der Kinokasse und konnte den Naturdokumentarfilm als kinotauglich etablieren. Mit dem Nachfolgeprojekt „Planet Earth“ wurde ab 2008 Mediengeschichte geschrieben. Millionen von verkauften DVDs und über 110 Millionen US$ Erlösen an den Kinokassen weltweit sprachen für sich. Insgesamt produzierte Stefan Beiten mehr als 150 Episoden TV Animation und konnte mit seinen Filmprojekten über US$ 200 Millionen Boxoffice Erlöse erzielen.

Sowohl 2005 wie 2008 vereinigten die Projekte der Greenlight Media jeweils mehr als 50% aller Exporterlöse der gesamten deutschen Filmindustrie auf sich.

2005

Revolutionärer 5-Picture-Deal mit der BBC Worldwide mit Deep Blue als erstem Projekt

2008 Planet Earth

 

150 Episoden TV Animation und über US$ 200 Million Box Office weltweit

 

2005 und 2008 50% der Exporterlöse der gesamten deutschen Filmindustrie

Planet Earth gilt inzwischen als weltweit wegweisend. 2008 ermöglichte das Projekt ferner die Gründung des neuen Filmlabels von Walt Disney, Disney Nature. In 2016 strukturierten Argo Ventures und Greenlight Media für die BBC, Disney und die Shanghai Media Corporation die Nachfolge-Co-Produktion Planet Earth II. Die TV Serie wurde 2017 ausgesendet, der Kinofilm wird 2018 weltweit in die Kinos kommen.

 2005 gaben die TV Sender ARD und France 2 grünes Licht für eine zweite Staffel der Erfolgsserie Simsalagrimm, die in 2007 fertig gestellt werden konnte. Mit den nun 52 Episoden ist die Serie bis heute einer der Dauerbrenner der ARD Sender und gehört zu den bekanntesten deutschen Kindermarken. Die Serie wurde in über 100 Ländern beinahe überall auf dem Globus ausgestrahlt.

2005  

Zweite Staffel der Erfolgsserie Simsalagrimm

2008 

Gründung neues Filmlabel von Walt Disney: Disney Nature mit Planet Earth als Premierfilm

 

Insgesamt wurden von Stefan Beiten in verschiedenen Produzenten-Funktionen über 200 Epsioden TV Animation und mehrere Animations- und Dokumentationskinofilme produziert. Mit Simsalagrimm, Deep Blue und Planet Earth produzierte er mit der Greenlight Media drei Welterfolge, die heute als Klassiker gelten.

Neben dem Aufbau der Greenlight Media wurde er mit seiner Argo Ventures in 2003 der größte aktive Angel Investor der Gate 5 AG. Er unterstützte das Start-Up bei der Finanzierung und Mitgestaltung ihres neuen Geschäftsmodells: Das erste Unternehmen, das digitale Landkarten auf mobile Telefone bringen sollte. Dieses Geschäftsmodell wurde, nachdem Gate 5 nach 2001 stark pivotierte und auch später diverse technische und finanzielle Klippen teilweise nur sehr knapp umschifft wurden, zu einem überragenden Erfolg. Ende 2006 wurde Gate 5 schließlich an Nokia für €150 Millionen verkauft. Damit sollte die Berliner Start-Up Szene ihren ersten internationalen Exit mit späterem Milliardenumsatz bekommen. Heute gehört das Unternehmen unter dem Namen „Here“ einem Konsortium deutscher Automobilhersteller und ermöglicht mit seiner Technologie den Sprung zum autonomen Automobil der Zukunft.

2003

Größter aktiver Angel Investor der Gate 5 AG

2006

Verkauf Gate 5 an Nokia für €150 Mio. 

2005 war auch die Geburtsstunde eines weiteren Portfoliounternehmens seiner Argo Ventures, der Berlin Atlantic Gruppe. Mit rund €15 Millionen der größte Investor, war die Argo Ventures mit Stefan in der strategischen Holding der Gruppe präsent. In den folgenden Jahren wuchs die Berlin Atlantic Gruppe zu einem der 10 großen Emissionshäuser im geschlossenen Fondsbereich in Deutschland heran und konzentrierte sich auf drei Investitionsfelder in Deutschland und den USA.

Für die Berlin Atlantic Gruppe strukturierte Argo Ventures die Life Trust und Infra Trust Fonds Serie und unterstützte die Platzierung mit einem Gesamtvolumen von €285 Millionen . Die Life Trust Fonds bedeuteten eine echte Innovation in der Lebensversicherungsbranche in den USA. Sie ermöglichten den Versicherungsnehmern zum ersten Mal, anstelle des Versicherungsgebers selbst an dem inhärenten Wert ihrer Versicherungspolicen zu partizipieren. Die Argo Ventures managten dabei die ersten Life Trust Fonds selbst im Namen der Berlin Atlantic und erzielten erfolgreiche Exits i.H.v US$ 19,8 Millionen.

Im Juni 2008 konnten Stefan und Argo Ventures eine US$ 500 Millionen Warehouse Kreditlinie mit der Wachovia Bank für die Berlin Atlantic Gruppe abschließen. Nutznießer war die LTAP LLC, ein Tochterunternehmen der Life Trust Fonds. Die Kreditlinie war Teil einer US$ 2 Milliarden großen strategischen Investition von Wachovia als zu diesem Zeitpunkt siebtgröße Bank der USA, die der LTAP LLC und ihren deutschen Investoren einen vorbereiteten, milliardenschweren Exit am Kapitalmarkt garantierte.

2005

Geburtsstunde der BAC – Berlin Atlantic Gruppe

Argo Ventures wird größer Investor bei der BAC mit run €15 Mio

Argo Ventures strukturierte die Life Trust und Infra Trust Fonds Serie, Gesamtvolumen €285 Mio

Erste erfolgreiche Fonds Exits iHv US$ 19,8 Mio

 

US$500 Mio Kreditlinie mit Wachovia Bank, strukturierter Exit iHv US$ 2 Mrd.

 

 

Mit diesem Meilenstein seiner unternehmerischen Aktivitäten unter einem sonnig-blauen Unternehmerhimmel kamen kurz darauf zum zweiten Mal in seiner Karriere unvorhergesehene Sturmwolken auf, die Stefan zwangen, einige Jahre lang schwere Gewitterstürme durch- und scharfe Klippen umzusegeln, die für ihn fast existenzbedrohend wurden:

Ende 2008 kam die Berlin Atlantic Gruppe im Zuge der Finanzkrise, ausgelöst von der Lehman Bank, in Schwierigkeiten. Daraufhin wurde Wachovia auf die Wells Fargo zwangsverschmolzen. Schließlich kündigte 2010 Wells Fargo den Kreditvertrag mit einem Tochterunternehmen der Berlin Atlantic Gruppe, der LTAP LLC, und zog Teile der Vermögenswerte des LTAP in 2011.

Damit jedoch nicht genug: Gleichzeitig wurde das Unternehmen von Innen heraus angegriffen. Der erst kurz zuvor zur Unterstützung eingestellte CFO, Oliver Schulz, entpuppte sich als von Dritten eingeschleuster Corporate Raider. Gesteuert wurde er von in der deutschen Wirtschafts- und Politikszene einschlägig bekannten Hintermännern. Schulz und seine Auftraggeber nutzten die Krise der Berlin Atlantic: Sie starteten von 2010 bis 2013 eine ganze Reihe von letztlich erfolglosen feindlichen Übernahmeversuchen gegen die Infratrust Fonds und ihre Assets. Zur Abwehr dieser Angriffe zog Stefan Beiten Ende 2011 mit seiner Familie im Auftrag der Anleger nach Atlanta und widmete sich die weiteren Jahre vorrangig diesem Projekt. Im privaten Leben musste Stefan´ s Familie eine hohen Preis zahlen:  Die Ehe überlebte nach  rund 23 Jahren Beziehung die Belastungen dieser harten Zeit nicht.

Aufgrund dieser Angriffe, die von seinen Gegnern mit allen Mitteln des digitalen Informationskrieges und Methoden professioneller Corporate Hitmen geführt wurden, musste als Folge die operative Tätigkeit der Berlin Atlantic bereits 2011 eingestellt werden. Die Fakten und Hintergründe wurden von den Anleger der Infratrust Fonds auf der BAC Informations-Website zusammengestellt und weiterhin von diversen Gerichtsverfahren komplett bestätigt. Die Angreifer mussten sich schließlich geschlagen geben und sind bis heute auf der Flucht vor dem Gerichtsvollzieher in Burma und Südafrika.

Das Emissionshaus Berlin Atlantic Capital AG wurde 2012 an die Hamburger ID Immobilien AG verkauft. Die Argo musste jedoch grosse Teile ihrer Investitionen in die BAC Fonds abschreiben. Den LTAP und die Life Trust Fonds übernahm der Partner Franz-Philippe Przybyl mit seiner ILMG Management GmbH. Er bekam zudem den Auftrag der Anleger zur Verschmelzung der Vermögenswerte der Life Trust Fonds und des LTAP auf ein durch ihn geführtes Unternehmen.

Bereits in 2011 konnte Stefan Beiten im Auftrag der Anleger das Tochterunternehmen der Berlin Atlantic in den USA, die CIG Wireless LLC, mehrheitlich an den Schweitzer Finanzinvestor Enex SA verkaufen, mit diesem Investor die CIG mit US$ 20 Millionen refinanzieren und an der Börse in New York listen. Darüber hinaus gab 2012 die Macquarie Bank New York dem Unternehmen eine Kreditlinie von US$ 150 Millionen. Damit konnte das Unternehmen einen rasanten Wachstumskurs einlegen. Es folgten eine Reihe weiterer großer Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von knapp 70 Millionen US$. Mit dem Einstieg der Finanzinvestoren Housatonic und Firtree  konnte der Unternehmenswert der CIG schließlich bis auf 140 Millionen US$ bis zum Exit über eine Reprivatisierung und Tradesale in 2015 gesteigert werden, was den institutionellen Investoren innerhalb von nur knapp drei Jahren einen Nettogewinn von über 90 Millionen US$ bescherte.

2008

Finanzkrise trifft die Berlin Atlantic Gruppe

 

Wachovia Bank gerät in die Krise und wird auf die Wells Fargo verschmolzen

 

2010-2013

Abwehr feindlicher Übernahmeversuche

 

2011 Umzug mit der Familie nach Atlanta

 

 

2011 Einstellung der operativen Tätigkeit der Berlin Atlantic

Abschreibungen der privaten Investitionen der Argo Ventures

 

2012 Verkauf der Berlin Atlantic Capital AG an die Hamburger ID Immobilien AG

2012 Verkauf des LTAP an Franz-Philippe Przybyl und die ILMG Management GmbH

 

 

Verkauf CIG Wireless an die Enex SA, Refinanzierung mit US$20 Millionen

Finanzierung von CIG durch Macquarie mit US$150 Millionen

Weitere Equity Finanzierungen iHv US$ 70 Millionen

Exit bei CIG mit über US$90 Millionen Profit

2015 musste mit „Txtr“ eine der unternehmerischen Hoffnungsträger der Argo Ventures seine Pforten schließen. Argo konnte in den Jahren zuvor 3M New Ventures als Hauptkapitalgeber für das Unternehmen gewinnen und war selbst mit einem erheblichen Betrag als Angel Investor eingestiegen. Trotz des Aufbaus des zweitgrößten E-Book Rechtekataloges der Welt kam das Unternehmen ebenso wie zuvor bereits Barnes&Noble, Sony und weitere große Marktteilnehmer nicht gegen die Marktmacht von Amazon mit seinem Kindle an.

Die unternehmerische Sonne begann jedoch endgültig wieder zu scheinen, als die Infratrust Fonds 6 & 8, die Argo Ventures zusammen mit dem Fondsmanager Stephan Brückl in ihr Asset Management übernommen hatte, schließlich nach einer erfolgreichen Restrukturierung 2016 mit 135% Gewinn und rund 28 Millionen US$ verkauft wurden. Entsprechend konnte der Wert der Assets von der Übernahme bis zum Verkauf um den Faktor 4 gesteigert werden.

3M New Ventures als Hauptkapitalgeber für „Txtr“

2015

Niederlage „Txtr“ gegen Amazon

2016

Erfolgreiche Restrukturierung der Infratrust Fonds mit 135% Gewinn für die Anleger

In 2016 entschied sich Stefan Beiten, die zukünftigen Aktivitäten der Argo Ventures als Investmentgesellschaft in eine neue Strukur zu überführen. Mit den jungen Partnern Sascha Grumbach und Stefan Söllner wurde die Tochterfirma Argopreneurs GmbH gegründet, welche als Venture Builder und Beratung für digitale Transformation fungiert. Die Argo Capital zeichnet sich für strukturierte Finanzierungslösungen verantwortlich. Zusammen haben die beiden Tochterfirmen die operativen Aktivitäten der Argo Ventures übernommen.

Kunden der Argopreneurs sind neben der Walt Disney Company auch Kaiser Permanente und viele andere Marktführer ihrer Industrien. Das Hauptaugenmerk der Venture Building Aktivitäten der Argopreneurs liegt derzeit im Bereich Life Science und dem Start-Up „Kardea“.

Anfang 2017 hat Stefan Beiten schließlich seine Anteile an der Greenlight Media an den Mitgründer Nikolaus Weil verkauft.

Im Finanzbereich wurde von der Argo Capital 2017 das Investitionsportfolio zweier Family Offices i.H.v 150 Millionen € umstrukturiert und in das Management übernommen.

Als Angel Investor ist Stefan Beiten mit der Argo Ventures aktuell bei Stegimondo und vielen weiteren Berliner Start-Up Unternehmen beteiligt.

Stefan engagiert sich stark in wechselnden Funktionen bei der YPO Organisation, der größten unternehmerischen Organisation der Welt mit rund 25.000 CEOs als Mitglieder, deren Berliner Chapter er 2010 mitbegründet hat.

2016 

Gründung der Tochterfirma Argopreneurs GmbH als Venture Builder und Transformationsberatung sowie Argo Capital für strukturierte Finanzierungslösungen

2017

Verkauf der Anteile an der Greenlight Media

Neuausrichtung von zwei Family Office Portfolios mit einem Volumen von US$150 Mio

Investition als Angel Investor in vielen Berliner Start-Up Unternehmen wie „Kardea“ und „Stegimondo“

 

Mitgründer von YPO Berlin